Die Finals 2026 erzielen gesamtwirtschaftlichen Effekt für Hannover und Niedersachsen von 25,5 Millionen Euro
Dienstag, 8. September, 13:42
Die Finals 2026 Hannover waren ein voller Erfolg – für die Athlet:innen, die Besucher:innen vor Ort sowie für die Zuschauer:innen an den Fernsehern sowie den Streams. Gleichzeitig war das Multisport-Event einen bedeutender Wirtschaftsfaktor für Hannover. Zweidrittel der Besucher:innen kamen von außerhalb der Stadt. 97 Prozent von ihnen waren primär wegen der Finals angereist. Die zusätzlichen Gäste in der Stadt generierten einen gesamtwirtschaftlichen Effekt von rund 25,5 Mio. Euro, von dem auch die lokale Wirtschaft profitiert. Insbesondere die hohe Besucherzahl und der große Anteil auswärtiger Gäste trieben den ökonomischen Einfluss in Hannover auf ein neues Niveau. Im Neuen Rathaus haben Vertretende der Stadt, der Region und des Landes gemeinsam mit dem Veranstalter heute eine positive Bilanz gezogen und die Ergebnisse einer umfangreichen Zuschaueranalyse vorgestellt.
Die Finals 2026, bei denen zwischen dem 23. und 26. Juli 143 Meistertitel in 24 Sportarten vergeben wurden, haben das Publikum begeistert. Fast alle Besuchenden bewerteten das Event als sehr zufriedenstellend oder zufriedenstellen. Die Gesamtzufriedenheit lag bei 4,6 von maximal 5. Für rund zwei Drittel der nicht aus Hannover stammenden Besucher:innen (67 Prozent) ist ein erneuter Besuch der Stadt Hannover recht wahrscheinlich. Bemerkenswert ist auch, dass 52 Prozent der Befragten sich durch das Vor-Ort-Erlebnis der Finals motiviert fühlen mehr Sport zu treiben. Die Finals haben sowohl bei den Gästen als auch bei den Bewohner:innen sehr stark zu einer positiven Wahrnehmung der ausrichtenden Stadt geführt. Insgesamt 91 Prozent der Befragten stimmten dieser Aussage zu. 73 Prozent der Studienteilnehmenden empfehlen die Finals weiter. Mehr als 1.200 Personen haben sich an der repräsentativen Befragung beteiligt.
Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover: „„Die Ergebnisse spiegeln die große Begeisterung der Menschen wieder. Hannover konnte sich als Gastgeberin, als Sportstadt und als herausragender Veranstaltungsort präsentieren. Ebenso wird deutlich, das große Sportveranstaltungen zusätzliche Wertschöpfung generieren, und das touristische Profil Hannovers sowie die nationale und internationale Sichtbarkeit erhöhen können“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay im Rahmen der Vorstellung. „Mein Fazit ist: Wir haben richtig entschieden, die Finals 2026 nach Hannover zu holen und wollen das „Sommermärchen 2031“ wiederholen“, so Onay weiter.
Stephan Manke, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung: „Mit den rund 4.000 Athletinnen und Athleten und etwa 480.000 Zuschauerinnen und Zuschauern haben die Finals die Leistungsfähigkeit unseres Sportstandorts eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und die Wirkung der Finals endet nicht an den Wettkampfstätten. Denn rund die Hälfte der Besucherinnen und Besucher gibt an, durch die Veranstaltung motiviert worden zu sein, selbst wieder aktiver Sport zu treiben. Das ist aus sportpolitischer Sicht ein sehr wichtiges Signal. Wir würden uns daher freuen, wenn die Finals im Jahr 2031 erneut in Niedersachsen stattfinden können.“
Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH: „Die Evaluationsergebnisse bestätigen die hervorragende Arbeit aller Beteiligten in Hannover – von den Sportverbänden über die Gastgebenden bis hin zu unseren Partnern. Mit dieser positiven Entwicklung schauen wir nun nach vorne zu den Finals 2027 in Stuttgart. Parallel laufen die Gespräche über die Vergaben der Finals 2028 und 2029.“
Nachhaltigkeit:
Mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen sind die Finals 2026 Hannover besonders Nachhaltig umgesetzt worden. Unter anderem unterstützen Awarness-Teams Besuchende, eine Anlaufstelle für Personen in Notsituationen hat unabhängige Beratung angeboten, Service-Teams für Menschen mit Behinderung waren im Einsatz. Im Rahmen der Finals wurden mit verschiedenen Partner*innen individuelle Angebote für Menschen entwickelt, die bislang nur wenig oder keinen Zugang zu großen Sportveranstaltungen hatten. Entstanden sind vielfältige Programme, von Gesundheits- und Bewegungsangeboten über Selbstverteidigungs-, Tanz- und Fahrradkurse bis hin zu Stadtteilführungen sowie gemeinsamen Besuchen der Wettkämpfe und der Finals-Meile. Ehrenamtliche, Athlet:innen und Veranstaltungspersonal konnten kostenfrei den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Insgesamt wurden auf diesem Weg ca. 25.000 Tagesfahrten ermöglicht.
Die Studie:
Die Evaluation der Finals 2026 Hannover wurde von Two Circles, einem renommierten Analyseunternehmen durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie beruhen auf mehr als 1.200 vollständigen Interviews, die im Rahmen der Finals 2026 geführt wurden. Two Circles ist ein global führendes Marketing-Unternehmen im Bereich Sport und Entertainment, das sowohl Sportorganisationen als auch Sponsoren und Werbetreibende dabei unterstützt, Reichweiten und Zielgruppen zu analysieren und zu vergrößern.







