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Die Finals 2023 Rhein-Ruhr waren ein voller Erfolg – Mehr als 210.000 Menschen an den Sportstätten

Die Finals 2023 Rhein-Ruhr waren ein voller Erfolg – Mehr als 210.000 Menschen an den Sportstätten

Die „Finals 2023 Rhein-Ruhr“ haben die hochgesteckten Erwartungen mehr als übertroffen. Düsseldorf, Duisburg, Kassel und Berlin erlebten vier Tage lang ein Multi-Sportevent der Superlative. Deutschlands Spitzensportlerinnen und -Sportler präsentierten sich in 18 Sportarten, darunter viele junge Disziplinen wie Breaking, BMX oder Klettern, von ihrer allerbesten Seite. 

Das Publikum honorierte die Leistungen bei hochsommerlichen Temperaturen mit großem Besuch: Beim Stabhochsprung am Rheinufer Düsseldorf, beim 3x3 Basketball auf dem Burgplatz oder beim Breaking, Klettern und BMX im Landschaftspark Duisburg-Nord platzten die Zuschauertribünen aus allen Nähten. Auch die Leichtathletik meldete zwei Tage lang ein jeweils mit 13.000 Zuschauern ausverkauftes Kasseler Auestadion. Insgesamt haben die Wettkämpfe der Finals 2023 mehr als 210.000 Zuschauerinnen und Zuschauern an und in den Sportstätten sowie an den Strecken begeistert. 

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Finals 2023 an Rhein und Ruhr haben einen neuen Maßstab für Multisport-Veranstaltungen im Sportland.NRW gesetzt. Die Begeisterung der vielen Zuschauerinnen und Zuschauer auch selbst miterleben zu können, war für mich eine große Freude. Die Atmosphäre bei den Wettkämpfen war auch für die Sportlerinnen und Sportler einzigartig. Dazu haben auch die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer beigetragen, bei denen ich mich für ihren Einsatz besonders bedanken möchte. Die Finals 2023 haben wieder gezeigt, dass Nordrhein-Westfalen die Herzkammer des Sports ist. Schon jetzt dürfen wir uns auf die Rhine-Ruhr World University Games 2025 freuen.“

Das Sportland.NRW hat als Gastgeber der Finals 2023 Rhein-Ruhr den Sport sowohl in die etablierten Sportstätten gebracht, vor allem aber ganz nah zu den Menschen an Rhein und Ruhr. Mit temporären Sportstätten im Medienhafen, auf der Landtagswiese, direkt am Rheinufer und auf dem Burgplatz (alle Düsseldorf), sowie im Innenhafen Duisburg und im Landschaftspark Duisburg-Nord wurde der deutsche Spitzensport nah- und anfassbar.

Hagen Boßdorf, Geschäftsführer Die Finals GmbH: „Gemeinsam mit dem Sportland NRW, den Sportverbänden, den TV-Partnern ARD und ZDF sowie den Städten Düsseldorf und Duisburg haben wir nach intensiver Vorbereitung eine wirklich starke vierte Ausgabe der Finals erleben dürfen. Meine Gratulation und Dank gehen an alle Beteiligten, deren sehr kooperative Zusammenarbeit diese Finals ermöglicht haben.“

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Die Finals sind ein Aushängeschild für den deutschen Spitzensport und für den Standort Deutschland. Hier sieht man die große Begeisterung der Menschen an Multi-Sportevents, die vor Ort und im Fernsehen für große Freude sorgen.“

Athletinnen und Athleten sowie Vertreter der involvierten Verbände zeigten sich von der vierten Auflage der Finals nach 2019 (Berlin), 2021 (Berlin | Rhein-Ruhr) und 2022 (Berlin) ebenfalls sehr angetan von der Atmosphäre und den Zuschauern. 

„Das war für mich die bisher schönste deutsche Meisterschaft. Schließlich lebe ich in Düsseldorf. Ich habe die Stimmung hier aufgesogen. Es war unheimlich cool, dass so viele Leute da waren“, sagte Bo Kanda Lita Baehre, der neue Deutsche Meister im Stabhochsprung, nach seinem Wettkampf am Rheinufer. 

Im Innenhafen Duisburg trieben die Zuschauer die Athletinnen und Athleten ebenfalls nach vorne. „Wahnsinn, das war einfach Wahnsinn! Ich dachte nach dem Vorlauf erst, dass das nichts wird, aber dann hat mich das Publikum einfach nach vorne gepeitscht“, sagte Para-Kanutin Felicia Laberer.

„Die Finals sind für den Sport ein Format, das Zukunft hat. Die Gemeinschaft der Sportarten ist die Kraft“, lobte Alfons Hölzl, Präsident des Deutschen Turner-Bundes und Trampolinturnen. Auch der DTB hat mit 12.500 Zuschauern bei seinen Meisterschaften im Gerätturnen, Trampolin und Rhythmischer Sportgymnastik die erwartete Zuschauerzahl übertroffen. ARD & ZDF übertrugen zudem das Multi-Sportevent mehr als 25 Stunden live im Fernsehen und mehr als 70 Stunden im Stream in den Mediatheken. 

Erfolgreichste Athletin der Finals 2023 Rhein-Ruhr wurde mit fünf Goldmedaillen Darja Varfolomeev vom TSV Schmiden. Die 16-jährige Welt- und Europameisterin holte alle Titel bei der Rhythmischen Sportgymnastik. Für eines der Glanzlichter bei der Leichtathletik sorgte Speerwerfer Julian Weber. Erst bei 88,72 Metern bohrte sich das 800 Gramm schwere Wurfgerät in den Rasen des Auestadions – nur ein Athlet weltweit kam in diesem Jahr bisher weiter. Klar, dass damit für den Europameister vom USV Mainz auch der dritte DM-Titel in Folge perfekt war. 

Der neue deutsche Meister im Klettern in der Disziplin Speed, Leander Carmanns (Deutscher Alpenverein/Sektion Rheinland-Köln), stellte an der 15 Meter hohen Wand in 5,299 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf. Beim Schwimmen in Berlin gelang Angelina Köhler von der SG Neukölln Berlin das Kunststück, innerhalb von nur zehn Minuten zwei Deutsche Meistertitel zu gewinnen: über 50 m Schmetterling und 50 m Freistil.

Erstmals wurde bei den Finals 2023 Rhein-Ruhr eine Länderwertung ausgewiesen. Nach dem dritten Wettkampftag (94 von 159 Entscheidungen) lag Nordrhein-Westfalen auf dem ersten Platz. 17 Goldmedaillen, 15 Silbermedaillen und 18 Bronzemedaillen konnten die Athletinnen und Athleten aus dem Sportland.NRW gewinnen und holten damit 97 Punkte. Auf dem zweiten Platz folgten Hessen (79 Punkten) und Baden-Württemberg (78,5). Ein Update zur Länderwertung gibt es nach der letzten Entscheidung der Leichtathletik gegen 20.00 Uhr auf der Website www.diefinals.de

Nächster Austragungsort für „Die Finals“ ist vom 31. Juli bis 3. August 2025 die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Aufgrund der Olympischen Sommerspiele in Paris und kurzfristigen Terminverschiebung der Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom können „Die Finals“ 2024 aus sportfachlicher Sicht im nächsten Jahr nicht stattfinden. „In Dresden werden die Finals 2025 bei ihrer dann fünften Auflage weiterwachsen. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden, den Spitzensportverbänden sowie ARD und ZDF werden wir das Multi-Sportevent weiterentwickeln“, sagte Geschäftsführer Hagen Boßdorf.

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