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Gold im Judo, Flag Football WM in Düsseldorf, Siege für Schwimmer beim Euro Meet

Dienstag, 3. Februar, 12:35

Judo

Losseni Kone hat seine erste Goldmedaille bei einem European Open-Turnier gewonnen. Ablauf, Durchführung und Atmosphäre in Sofia ähneln einem Grand Prix oder Grand Slam und sollten ihm Selbstbewusstsein für die weiteren Turniere in diesem Jahr geben. „Es war echt eine Abenteuerreise“, sagt Losseni Kone, der von Jugend-Bundestrainer Melek Melke betreut wurde, glücklich über den Erfolg. „Der erste Kampf war etwas zäh, aber dann hab ich die Linie gefunden und alles lief wie geschmiert. Die Taktik war heute der Schlüssel und es hat alles geklappt. Ich hab mich echt gut gefühlt, stark und auch überlegen.“

Melek Melke: „Es war ein toller Sieg und es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele mit unseren Athleten mitfiebern. Aus ganz Deutschland haben wir Nachrichten bekommen.“ Judo findet im Rahmen der Finals 2026 Hannover in der Swiss Life Hall statt.

Flag Football

Der Qualifikationsweg für Flag Football zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles ist offiziell bestätigt. Damit steht fest, über welche internationalen Wettbewerbe sich die Nationalteams für das olympische Turnier qualifizieren können.

Eine zentrale Rolle im Qualifikationsprozess spielt die IFAF Flag Football Weltmeisterschaft 2026, die vom 13. bis 16. August in Deutschland/Düsseldorf ausgetragen wird, wenige Tage nach den Finals 2026 Hannover.  Bei der WM 2026 qualifizieren sich die beiden bestplatzierten Männer- und Frauenteams – exklusive der USA, die als Gastgebernation für Los Angeles 2028 gesetzt sind, direkt für die Olympischen Spiele. Für die deutschen Flag-Nationalteams ergibt sich die besondere Chance, sich im eigenen Land auf höchstem internationalen Niveau zu messen und mit starken Leistungen entscheidende Schritte in Richtung Olympia 2028 zu gehen.

Für alle Teams, die bei der WM 2026 die direkte Qualifikation verpassen, besteht eine weitere Qualifikationsmöglichkeit über den kontinentalen Weg. Im Jahr 2027 finden die IFAF Kontinentalmeisterschaften statt, für Deutschland also die Europameisterschaft. Dort müssen sich die Teams unter die besten zwei nicht qualifizierten Nationen Europas spielen, um sich für die finale Qualifikationsrunde zu qualifizieren.

Schwimmen

Bereits zum 26. Mal fand am vergangenen Wochenende das Euro Meet in Luxemburg statt. Wie im Vorjahr sorgten Melvin Imoudu (Potsdamer SV) und Luca Nik Armbruster (SG Neukölln) im Centre National Sportif et Culturel d’Coque dabei für deutsche Siege. 

Der WM-Fünfte Imoudu siegte in 27,14 Sekunden über 50m Brust. Einen Tag später war der 27-Jährige dann im 100m-Rennen erfolgreich. In 59,85 Sekunden schlug Imoudu vor Junioren-Weltmeister Filip Nowacki(GBR/1:00,16) und dem Niederländer Caspar Corbeau (1:00,22) an. „So schnell war ich zu diesem Zeitpunkt noch nie, ich bin sehr zufrieden und habe mich gut gefühlt. Die Konkurrenz neben mir hat gut gepusht“, sagte Imoudu, der anschließend sofort zum Heimflug hastete.

Armbruster hatte gleich am Freitag die 50m Schmetterling (23,43 Sekunden) gewonnen. Am Tag darauf wurde er in 52,41 Sekunden Elfter über die 100m Schmetterling. Allerdings hätte seine Siegerzeit im B-Finale auch zu Rang zwei im A-Finale hinter Lewis Fraser (GBR/52,16) gereicht

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